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Steglitz-Zehlendorf feiert über 300 ehrenamtliche Helfer

Das Bezirksamt hat seine freiwilligen Helfer bei einem Sommerfest geehrt. Mit einem speziellen 'Wunschbaum' sollen nun neue Ideen für die Seniorenarbeit gesammelt werden.

Im Bezirk Steglitz-Zehlendorf (Berlin) wurde am 24. August ein großes Dankesfest gefeiert. Im Mittelpunkt standen über 300 Menschen, die in ihrer Freizeit kostenlos helfen. Sie arbeiten zum Beispiel in Suppenküchen, in Freizeitstätten oder kümmern sich im Gratulationsdienst um ältere Mitbürger.

Einige Helfer wurden bei der Feier besonders gewürdigt. Insgesamt gab es 32 Auszeichnungen in Gold, Silber und Bronze. Die Gold-Medaille bekamen diejenigen, die schon seit 30 Jahren dabei sind und auf die man sich blind verlassen kann.

Ein besonderer Teil des Festes war der sogenannte „Baum der Wünsche“. Die Gäste konnten ihre Ideen und Wünsche für die Zukunft auf kleine Karten schreiben und an den Baum hängen. Vielen ging es dabei vor allem darum, dass ältere Menschen weniger einsam sind und es mehr einfache Angebote für die Gemeinschaft gibt.

Der stellvertretende Bezirksbürgermeister Tim Richter und die Leiterin vom Amt für Soziales, Ayse Adam, haben den Baum mit allen Karten mit ins Rathaus Lankwitz genommen. Dort werden die Vorschläge nun genau angeschaut. Die Politik will die Ideen nutzen, um die Angebote für Senioren im Bezirk zu verbessern.

Ayse Adam gab zu, dass die Situation nicht einfach ist. Es gibt immer mehr Menschen, die Hilfe brauchen, aber das Geld ist begrenzt. Deshalb sucht der Bezirk auch nach neuen Wegen, wie man Menschen für ein Ehrenamt gewinnen kann. Unterstützt wird diese Arbeit dabei von der Freiwilligenagentur Steglitz-Zehlendorf.

Wer selbst Lust hat, im Bezirk mitzuhelfen, kann sich über die Webseite des Amtes für Soziales informieren.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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