Berlin plant sicherere Schulwege für Kinder
Der Senat in Berlin (Hauptstadt Deutschland) hat am 25. August 2026 ein neues Konzept beschlossen. Es geht um das sogenannte Mobilitätsmanagement für Schulen. Die Senatorinnen Ute Bonde und Katharina Günther-Wünsch haben den Plan vorgelegt. Ziel ist es, dass Kinder und Jugendliche geschützter zur Schule kommen.
Das Herzstück des Plans ist der neue Schulmobilitätsplan. Für jeden Schulstandort wird genau festgehalten, was getan werden muss. Dabei arbeiten die Schulen, die Bezirke und die Hauptverwaltung zusammen. Sie schauen sich drei Bereiche an: die Verkehrserziehung der Kinder, die Kommunikation und die eigentliche Infrastruktur, also die Straßen und Wege. Gemeinsam legen sie fest, welche Maßnahmen wann umgesetzt werden.
Die Idee kommt nicht aus dem Nichts. Von 2022 bis 2025 gab es ein großes Projekt mit Fachleuten aus Schulen, Kitas, Politik und Wissenschaft. An vier Berliner Schulen wurden bereits Pilotprojekte getestet, um zu sehen, was funktioniert.
Die Umsetzung erfolgt nun in vier Schritten. Bis Dezember 2026 werden zuerst die Voraussetzungen geschaffen. Ab dem ersten Quartal 2027 wird das System an einigen Stellen testweise eingeführt. Ab 2028 werden die Erfahrungen ausgewertet und das Konzept verbessert. Wenn alles passt, soll das Programm ab Januar 2029 in ganz Berlin gelten.
Senatorin Ute Bonde erklärte, dass die Verkehrssicherheit für die Kleinsten Priorität habe, da der Schulweg oft die erste Strecke ist, die Kinder alleine bewältigen. Mit dem neuen Plan sollen Gefahrenstellen gezielt gefunden und beseitigt werden. Senatorin Katharina Günther-Wünsch betonte, dass es nun erstmals eine einheitliche Strategie für die ganze Stadt gebe, um die Bedürfnisse der Jugendlichen in den Mittelpunkt zu stellen.
Quelle: Berlin – zur Originalmeldung