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Berlin baut Notfallvorsorge an Schulen aus

Der Senat hat einen Zwischenbericht zum Katastrophenschutz an Schulen erhalten. Es geht um bessere Alarmsysteme, neue Schlösser und Hilfe bei Stromausfällen.

In Berlin (Hauptstadt Deutschland) soll die Sicherheit an den Schulen verbessert werden. Die Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch hat dem Senat am 25. August 2026 einen Zwischenbericht vorgelegt. Darin steht, wie der Ausbau des Katastrophenschutzes und der Notfallvorsorge vorangeht.

Besonders bei neuen Schulgebäuden gibt es jetzt strengere Regeln. Die Gebäude sollen bessere Alarmsysteme und spezielle Schlösser bekommen. Diese Vorgaben wurden zusammen mit dem Landeskriminalamt und dem Bezirksamt Neukölln erstellt. Auch bei Umbauten an alten Schulen sollen diese Regeln als Orientierung dienen. Zudem sollen alle Schulgebäude einheitlich gekennzeichnet werden. Die Bezirke haben dafür Zeit bis Ende 2027. Um zu wissen, wo es noch hakt, wird nun landesweit geprüft, wie die Alarmsysteme an den allgemeinbildenden Schulen genau funktionieren und was sie können.

Ein wichtiger Punkt ist, dass Schüler im Ernstfall selbst helfen können. Über 70 Oberschulen haben schon am Projekt „Berliner Schüler retten Leben“ mitgemacht. Viele dieser Schulen haben nun Reanimationspuppen bekommen. Damit noch mehr Schulen dabei sind, gibt es eine neue Zusammenarbeit mit der ADAC Stiftung.

Auch für den Fall eines langen Stromausfalls wird geplant. Für die Grundschulen wird gerade ein Muster-Konzept erstellt. Die Krisenteams an den Schulen sollen dabei unterstützt werden. Außerdem prüft die Stadt, ob an den Schulen Notstrom eingespeist werden kann.

Wie es weitergeht, wird der Senat im dritten Quartal 2027 erneut berichten.

Quelle: Berlin – zur Originalmeldung

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