Steglitz-Zehlendorf bleibt offiziell Fairtrade-Bezirk
Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf (Berlin) erfüllt weiterhin alle Bedingungen, um als Fairtrade-Bezirk zu gelten. Die Organisation „Fairtrade-Towns“ hat die Auszeichnung nun zum vierten Mal hintereinander vergeben. Damit gehört der Bezirk zu den über 940 Städten und Gemeinden in Deutschland, die dieses Siegel tragen.
Das Engagement im Bezirk ist keine neue Sache. Schon im Jahr 2008 gab es eine eigene Broschüre zum Thema, um auf nachhaltigen Konsum aufmerksam zu machen. Vor acht Jahren wurde der Bezirk dann zum ersten Mal offiziell ausgezeichnet. Um das Siegel zu behalten, müssen fünf feste Kriterien erfüllt werden.
Konkret bedeutet das: In der Gastronomie und im Einzelhandel vor Ort werden Fairtrade-Produkte angeboten. Auch die Bezirksverwaltung und die Bezirksverordnetenversammlung setzen auf diese Produkte. Seit 2025 gibt es zudem eine Steuerungsgruppe, die die Aktivitäten plant. Diese Gruppe hat zum Beispiel ein „Faires Frühstück“ organisiert und an einem Fachtag über nachhaltige Ernährung teilgenommen. Außerdem leisten private Gruppen Bildungsarbeit, und die lokalen Medien berichten regelmäßig über die Themen im Bezirk.
Bezirksbürgermeisterin Maren Schellenberg sieht in der erneuten Auszeichnung eine Bestätigung für die Arbeit der letzten Jahre. Sie betont, dass fairer Handel in Steglitz-Zehlendorf kein kurzfristiges Projekt sei, sondern dauerhaft in der Arbeit des Bezirks verankert ist.
Weitere Informationen zu den Aktivitäten im Bezirk sind auf der Webseite des Bezirksamts zu finden.