Staub-Vorfall in Warstein: Firma Calcis muss sich erklären
In Warstein (Kreis Soest, Nordrhein-Westfalen) gab es am 29. Juli eine Störung im Kalksteinwerk der Firma Calcis. Dabei trat Staub aus der Anlage aus. Die Ursache war eine geschweißte Stelle an einer Rohrleitung im Gebäude des Werks. Die Leitung hat eine Nennweite von DN 125.
Bürgermeister Maximilian Spinnrath hat sofort reagiert. Er hat Kontakt zur Bezirksregierung Arnsberg aufgenommen, da diese für solche Vorfälle zuständig ist. Zudem forderte er die Firma Calcis auf, zu dem Vorfall Stellung zu nehmen. Da einige Verantwortliche im Urlaub waren, kam die erste Antwort zunächst nur per E-Mail.
In einem persönlichen Gespräch hat der Bürgermeister der Firma deutlich gemacht, dass die Stadt große Sorgen wegen der Staubentwicklung hat. Er wies darauf hin, dass der Staub gesundheitliche Folgen für die Menschen vor Ort haben könnte. Die Firma Calcis muss nun sicherstellen, dass so etwas nicht noch einmal passiert.
Die Bezirksregierung Arnsberg hat das Werk bereits überprüft. Sie ist allein dafür zuständig, die Anlagen zu überwachen. Die Behörde hat die Auslöser für den Vorfall ermittelt und analysiert. Laut Angaben des Unternehmens wurden die Fehler behoben.
Geschäftsführer Per Wasner von Calcis sagt, dass die Firma die Ereignisse ernst nehme. Das Unternehmen will nun transparent informieren. Deshalb wird die Firma in der nächsten Ratssitzung am Montag, den 21. September 2026, genau erklären, was hinter den Vorfällen steckt.
Calcis produziert in Warstein Branntkalk, Kalkhydrat und Kalkmischprodukte aus heimischem Kalkstein. Diese Stoffe werden unter anderem in der Landwirtschaft oder in der Bauindustrie verwendet.
Quelle: Warstein – zur Originalmeldung