Stadtmuseum Rastatt zeigt Geschichte der letzten 300 Jahre
Das Stadtmuseum in Rastatt (Baden-Württemberg) ist im sogenannten Vogelsche Haus untergebracht. Das Gebäude wurde um 1705 nach Plänen von Domenico Egidio Rossi erbaut und diente früher als Kavaliershaus. Seit 1973 beherbergt es das Museum, das die Stadtgründung im späten 18. Jahrhundert und die Zeit bis heute dokumentiert.
In der Dauerausstellung geht es um die Historie der letzten 300 Jahre. Besucher können dort sehen, wie die Menschen früher in der Stadt lebten und welche Gegenstände sie benutzten. Besonders hervorgehoben werden die Zeit der Markgrafen sowie die Phase, in der Rastatt als Garnison eine Soldatenstadt war. Zusätzlich gibt es jedes Jahr wechselnde Sonderausstellungen zu Themen aus der Stadt- und Kulturgeschichte.
Auch für Kinder gibt es besondere Highlights. So ist im Museum ein Mammutstoßzahn ausgestellt, der in einem Baggersee gefunden wurde und vermutlich viele tausend Jahre alt ist.
Wer das Museum besuchen möchte, kann dies von Donnerstag bis Samstag zwischen 12 und 17 Uhr tun. An Sonn- und Feiertagen ist das Haus bereits ab 11 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Für Gruppen können Führungen nach einer vorherigen Vereinbarung gebucht werden.
Quelle: Rastatt – zur Originalmeldung