Sondershausen: Große Baustelle in der Göldnerstraße bleibt gesperrt
In Sondershausen (Kyffhäuserkreis, Thüringen) wird die Göldnerstraße grundlegend saniert. Die Bauarbeiten haben Anfang März begonnen und kosten insgesamt rund 1,245 Millionen Euro. Die Stadt, die Stadtwerke und der TAZ ziehen hier gemeinsam an einem Strang.
Der Zustand der Straße war schlecht, vor allem aber der Abwasserkanal musste dringend erneuert werden. In der Vergangenheit hatte das bereits dazu geführt, dass die Fahrbahn an einigen Stellen abgesackt war. In den letzten Wochen wurden deshalb wichtige Arbeiten im Boden erledigt. Der alte Abwasserkanal wurde saniert, neue Leitungen für Trinkwasser und Fernwärme wurden verlegt. Letztere führen bis in die Wilhelm-Külz-Straße.
Michael Asche, der für Tiefbau und Umwelt bei der Stadt zuständig ist, sagt, dass die schwierigsten Arbeiten im Untergrund nun hinter ihnen liegen. Die meisten Leitungen sind eingebaut. Jetzt geht es schrittweise an den eigentlichen Straßenbau. In einigen Bereichen wurde bereits Frostschutzmaterial aufgebracht. Als Nächstes wird die Fahrbahn ausgebaut und die Gehwege werden neu gestaltet.
Auch für Fußgänger und Radfahrer gibt es Verbesserungen. In der Wilhelm-Külz-Straße wird ein neuer Fußgängerüberweg gebaut. Außerdem soll die Verbindung zwischen der Innenstadt und dem Unstrut-Werra-Radweg besser werden.
Für die Anwohner bedeutet das Geduld: Die Göldnerstraße bleibt während der gesamten Bauzeit voll gesperrt. Wer dort wohnt, kommt zeitweise nur eingeschränkt an sein Grundstück. Auch die Wilhelm-Külz-Straße ist am Knotenpunkt aktuell eine Sackgasse. Die Busse fahren jedoch normal weiter.
Die Arbeiten liegen sogar leicht vor dem Zeitplan. Dennoch ist die Fertigstellung erst für Ende 2026 vorgesehen.