Schwetzingen investiert in Feuerwehr-Drehleiter und Rathaus-Rampe
Der Technische Ausschuss der Stadt Schwetzingen (Baden-Württemberg) hat wichtige Entscheidungen über die Ausgaben der Stadt getroffen. Das teuerste Projekt betrifft die Freiwilligen Feuerwehr. Die Drehleiter DL(A)K 23/12 muss zur gesetzlich vorgeschriebenen 10-Jahres-Inspektion. Die Firma Rosenbauer Deutschland GmbH übernimmt die Sicherheitsprüfung und notwendige Reparaturen. Die Stadt rechnet hier mit Kosten von bis zu 112.440,80 Euro.
Da die Drehleiter für die Werkstattzeit von etwa 77 Tagen ausfällt, bleibt die Feuerwehr nicht ohne Hilfe. Die Stadt mietet für diesen Zeitraum ein gleichwertiges Ersatzfahrzeug. So ist sichergestellt, dass Menschenrettungen und Brände in großen Höhen weiterhin bekämpft werden können. Die Miete kostet bis zu 59.759,42 Euro.
Auch im Rathaus in der Hebelstraße 1 gibt es Änderungen. Dort wird eine barrierefreie Rampe im Erdgeschoss gebaut. Das kostet rund 24.000 Euro. Die Rampe soll vor allem Menschen mit körperlichen Einschränkungen und Besuchern einen sicheren Zugang zum ersten Rettungsweg ermöglichen. Da im Gebäude sowieso gerade saniert wird, nutzt die Stadt die Gelegenheit, um Kosten zu sparen.
Zusätzlich wird das Abwassernetz im Bereich „Lange Sandäcker I und II“ sowie in der Umgebung gereinigt und geprüft. Die Firma Canal-Control-Clean Umweltservice GmbH & Co. KG bekommt den Auftrag für 103.945 Euro. Eigentlich sollte diese Prüfung erst später passieren. Weil aber gerade im Hirschacker gearbeitet wird, zieht die Stadt die Maßnahme vor. So fallen weniger Anfahrts- und Rüstkosten an.
Die meisten Beschlüsse wurden einstimmig gefasst. Wer die Details der Sitzung wissen möchte, kann die Vorlagen im Internet unter ratsinfo.schwetzingen.de nachlesen.