Schwerin: Teure Tuba am Bahnhof vergessen
Am Freitagnachmittag, den 14. August 2026, kam es in Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern) zu einem ungewöhnlichen Fund. Gegen 15:00 Uhr ließ eine Frau beim Umsteigen ihre Tuba einfach auf dem Bahnsteig stehen. Sie war zusammen mit ihrem jüngeren Sohn und zwei Fahrrädern unterwegs, was den Trubel beim Wechseln des Zuges wohl erklärt.
Eine Streife der Bundespolizei hatte die Frau mit ihrem Instrument zuvor bereits bemerkt. Als die Beamten die Tuba dann verlassen auf dem Bahnsteig entdeckten, nahmen sie das Instrument sofort in Sicherheit. Über die Leitstelle der Bundespolizeiinspektion Rostock wurde Kontakt zum Zugbegleiter des RE 8 in Richtung Berlin aufgenommen. Dieser machte eine Durchsage im Zug, um die Besitzerin zu informieren.
Kurz darauf meldete sich die Frau telefonisch beim Bundespolizeirevier Schwerin. Da sie bereits auf dem Heimweg nach Görlitz war, konnte sie das Instrument nicht selbst abholen. Stattdessen kam gegen 18:00 Uhr ihre Mutter zum Revier und holte die Tuba ab. Das Musikinstrument ist sehr wertvoll und hat einen Neuwert von rund 14.000 Euro.
Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Rostock – zur Originalmeldung