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Salzgitter kontrolliert Elterntaxis vor Grundschulen

Von Montag, 17. August, bis Freitag, 4. September, finden Aktionswochen Schulwegsicherheit an Grundschulen in Salzgitter statt. Der Fachdienst Sicherheit, Recht und Ordnung der Stadt Salzgitter wird mit Teams im Einsatz sein, um vor Ort zu informieren, zu sensibilisieren und zu kontrollieren. Copyright und Urheber siehe Salzgitter

Vom 17. August bis zum 4. September wird es vor den Grundschulen in Salzgitter ungemütlich für falsch parkende Eltern.

Wenn das neue Schuljahr startet, wird es vor den Grundschulen in Salzgitter (Niedersachsen) oft chaotisch. Viele Eltern bringen ihre Kinder mit dem Auto zur Schule und parken dann auf dem Gehweg, in zweiter Reihe oder im Halteverbot. Die Stadt sieht darin ein großes Risiko für die Kinder. Deshalb starten vom Montag, 17. August, bis Freitag, 4. September, spezielle Aktionswochen für die Schulwegsicherheit.

In dieser Zeit sind Teams vom Kommunalen Ordnungsdienst und Politessen verstärkt vor Ort. Sie wollen nicht nur informieren, sondern auch hart kontrollieren. Wer sein Auto verbotswidrig auf dem Gehweg oder dem Seitenstreifen abstellt oder in zweiter Reihe hält, muss mit einem Verwarngeld von 55 Euro rechnen. Wenn andere dabei gefährdet werden, fallen die Bußgelder noch höher aus. Auch das Parken auf Privatgrundstücken oder auf den Parkplätzen der Lehrer ist verboten.

Die Stadt und die Schulen bitten die Eltern deshalb, das Auto öfter mal stehen zu lassen. Die Kinder sollen stattdessen lernen, den Weg selbstständig zu bewältigen. Eltern können den Weg bereits in den Ferien gemeinsam mit ihren Kindern zu Fuß ablaufen, um die Verkehrsregeln zu erklären.

Die Stadt hat die Kontrollen bereits seit Anfang 2025 hochgefahren und dafür mehr Personal eingestellt. Die Zahlen zeigen, dass das Problem groß ist: Im Jahr 2025 gab es bei 355 Kontrollen insgesamt 1.165 Verstöße. Bis zum 1. Juli 2026 wurden bereits 308 Kontrollen durchgeführt, bei denen 999 Verstöße festgestellt wurden.

Während viele Eltern die Präsenz der Ordnungshüter positiv sehen, gibt es auch Konflikte. Manche Eltern reagieren laut Stadtverwaltung mit Unverständnis oder werden sogar aggressiv gegenüber den Beamten und Lehrkräften, wenn sie einen Strafzettel bekommen.

Parallel dazu führt die Polizeiinspektion Salzgitter/Peine/Wolfenbüttel weiterhin die klassische Verkehrserziehung im Unterricht durch. Mit Rollertrainings, Fahrradprüfungen und dem Fußgängerführerschein sollen die Kinder lernen, sicher im Straßenverkehr zu überleben.

Quelle: Salzgitter – zur Originalmeldung

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