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Sachsen schickt 38 Schüler auf Auslandsreise

Das Kultusministerium finanziert vierwöchige Schulbesuche in Europa und den USA. Insgesamt 130.000 Euro fließen in die Stipendien.

38 Schülerinnen und Schüler aus Sachsen dürfen bald ihre Koffer packen. Sie haben ein Stipendium des Kultusministeriums gewonnen und reisen für vier Wochen ins Ausland. Es geht in verschiedene Länder: Das Vereinigte Königreich, Malta, Frankreich, Spanien, Tschechien, Polen, Italien und sogar in die USA.

Die Jugendlichen wohnen vor Ort in Gastfamilien. So lernen sie den Alltag im Ausland direkt kennen und besuchen die örtlichen Schulen, um ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Das Ministerium gibt für das gesamte Programm rund 130.000 Euro aus. Damit sind die Flugkosten, die Unterkunft, der Schulbesuch und die Versicherungen bezahlt.

Der Wettbewerb war in diesem Jahr hart. Fast 170 Schüler hatten sich beworben. Die meisten Plätze gingen an Oberschüler aus der 8. oder 9. Klasse, die mindestens 14 Jahre alt sind. Wichtig waren gute Noten in den Fremdsprachen und ein offenes Wesen. Außerdem mussten die Bewerber zeigen, dass sie sich ehrenamtlich engagieren, zum Beispiel in einem Verein oder in der Schule. Für Reisen nach Italien, Spanien, Frankreich und Tschechien durften sich auch Gymnasiasten oder Berufsschüler bewerben.

Bevor es losgeht, gibt es noch eine wichtige Vorbereitung. Die Schüler nehmen an einem ganztägigen Seminar teil. Dieses wird gemeinsam vom Kultusministerium und dem Verein „Experiment e. V.“ organisiert.

Das Programm läuft bereits seit 2010. Bis jetzt konnten so etwa 450 Jugendliche an den Reisen teilnehmen. Unter den diesjährigen Gewinnern sind Schüler von Schulen aus ganz Sachsen, etwa aus Dresden, Leipzig, Zwickau oder Bautzen. So fliegen beispielsweise Schüler der Oberschule Weixdorf aus Dresden in die USA, nach Italien und ins Vereinigte Königreich. Auch die Freie Schule Schwepnitz schickt jemanden in die USA, während Schüler des Pestalozzi-Gymnasiums Dresden nach Frankreich reisen.

Kultusminister Conrad Clemens betonte, dass ein Aufenthalt im Ausland der beste Weg sei, um eine Sprache wirklich zu lernen und neue Freunde zu finden.

Quelle: Medienservice Sachsen – zur Originalmeldung

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