Rottenburg nimmt an Studie über Krisen und Hitze teil
Rottenburg am Neckar (Landkreis Tübingen, Baden-Württemberg) ist Teil einer neuen Pilotstudie namens „PULS!“. Insgesamt haben sich 45 Kommunen in Baden-Württemberg für das Projekt qualifiziert, die per Zufall ausgewählt wurden. Die Forscher wollen herausfinden, wie Menschen in Krisensituationen reagieren. Dabei geht es vor allem um Hitzewellen, Naturkatastrophen oder Pandemien.
Das Ziel ist es zu verstehen, was Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen in solchen Phasen eigentlich brauchen, um gut durch die Krise zu kommen. Die Studie läuft über einen Zeitraum von zwei Jahren und findet in Echtzeit statt.
Einige Bürger wurden bereits zufällig ausgewählt und direkt eingeladen. Wer aber von sich aus mitmachen möchte, kann sich selbst anmelden. Der Start erfolgt mit einem großen Fragebogen, für den man etwa 30 Minuten Zeit einplanen sollte. Danach folgen alle drei Monate kurze Umfragen über eine App. Wenn es zu besonderen Krisen kommt, gibt es zusätzlich kurze Befragungen.
Hinter dem Projekt steckt das Zentrum für Präventivmedizin und Digitale Gesundheit der Medizinischen Fakultät Mannheim an der Universität Heidelberg. Die Stadt Rottenburg wird die Ergebnisse der Studie veröffentlichen, sobald sie vorliegen.
Alle weiteren Informationen und den Link zur Anmeldung finden Interessierte auf der Startseite der städtischen Homepage unter www.rottenburg.de.