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Rothenburg: Neue Wohnheime für Polizeistudierende fertig

In den Neubauten entstanden insgesamt 207 Einzelzimmer mit jeweils eigener Nasszelle sowie elf Doppelzimmer, die als Eltern-Kind- oder Gästezimmer genutzt werden können. Die Zimmer sind mit Einbaumöbeln ausgestattet. Zudem gibt es in jedem Gebäude Gemeinschaftsräume mit Küchenzeile und Aufenthaltsbereich auf jeder Etage sowie Wasch- und Trockenräume. Foto: Lisa Freund) In den Neubauten entstanden insgesamt 207 Einzelzimmer mit jeweils eigener Nas

Die Polizeihochschule in Rothenburg bekommt neue Gebäude. Der Freistaat investiert über 50 Millionen Euro in Unterkünfte und eine neue Pforte.

An der Hochschule der Sächsischen Polizei (FH) in Rothenburg (Oberlausitz, Sachsen) gibt es jetzt mehr Platz für den Nachwuchs. Finanzminister Christian Piwarz und Innenminister Armin Schuster haben am 21. August 2026 die neuen Gebäude offiziell übergeben. Insgesamt wurden drei Unterkunftsgebäude, die Bezeichnungen U3, U4 und U5 tragen, sowie ein neues Pfortengebäude fertiggestellt.

Die neuen Wohnheime sind modern ausgestattet. Es gibt dort 207 Einzelzimmer, die alle ein eigenes Bad haben. Außerdem gibt es elf Doppelzimmer, die für Gäste oder Studierende mit Kindern gedacht sind. Die Zimmer haben Einbaumöbel. Damit die Leute nicht nur in ihren vier Wänden hocken, gibt es auf jeder Etage Gemeinschaftsräume mit Küchenzeile und Aufenthaltsbereichen. Auch Wasch- und Trockenräume sind vorhanden. Insgesamt bietet die Hochschule nun 522 Schlafplätze an. Damit kann die Polizei auf viele gemietete Zimmer im Ort verzichten.

Auch der Eingang der Hochschule sieht jetzt anders aus. Das neue Pfortengebäude an der zentralen Zufahrt beherbergt nicht nur die Wache und die Einlasskontrolle. Dort befinden sich jetzt auch die technischen Anlagen für den ganzen Standort, ein kleines Tagungszentrum und die Räume für den Hausmeister.

Der Grund für den großen Ausbau ist einfach: Es werden mehr Leute bei der sächsischen Polizei eingestellt. Die alten Gebäude reichten für die steigenden Zahlen an Studierenden und Fortbildungen nicht mehr aus. Insgesamt fließen über 50 Millionen Euro in die Modernisierung. Allein die drei Wohngebäude kosteten rund 26,5 Millionen Euro, die Pforte etwa 6,1 Millionen Euro.

Das ist aber noch nicht alles. Aktuell wird an einem modernen Trainingszentrum gebaut. Dort soll es später eine Raumschießanlage, Flächen für praktische Übungen sowie Räume für Sport, Vernehmungen und Kriminaltechnik geben. Dieses Projekt kostet weitere 17,8 Millionen Euro und soll voraussichtlich im zweiten Quartal 2028 fertig sein.

Quelle: Medienservice Sachsen – zur Originalmeldung

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