Neustadt: Reparaturen an der Polenz kosten 120.000 Euro
In Neustadt (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) wird derzeit an der Polenz gearbeitet. Die Landestalsperrenverwaltung Sachsen beseitigt dort die Schäden, die durch Starkregen im Juli 2021 entstanden sind. Damals wurden das Gewässerbett und die Sicherung der rechten Böschung stark beschädigt.
Die Arbeiter sichern die rechte Böschung nun mit einem speziellen Steinsatz aus Wasserbausteinen. Das soll verhindern, dass das Ufer bei künftigen Hochwassern erneut weggespült wird. Gleichzeitig schützt diese Maßnahme den direkt angrenzenden Teichweg vor weiteren Schäden. Damit das Wasser nicht mehr so stark gegen das Ufer drückt, bauen die Fachleute Buhnen aus Steinen und Baumstubben ein. Das lenkt die Strömung um und ist zudem gut für die Fische und Pflanzen im Bach.
Bereits im Februar dieses Jahres wurden auf einer Länge von etwa 40 Metern Bäume gefällt, um Platz für die Baustelle zu schaffen. Im Herbst 2026 sollen auf dem linken Ufer neue, passende Gehölze gepflanzt werden.
Das gesamte Projekt kostet rund 120.000 Euro, wobei der Freistaat Sachsen die Rechnung übernimmt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Anfang September. Wer den Teichweg nutzt, muss derzeit keine Umwege machen, da er trotz der Baustelle befahrbar bleibt.
Die Planung wurde vorab mit der Stadt Neustadt sowie den Fischerei-, Wasser- und Naturschutzbehörden des Landkreises abgestimmt.