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Rotary Club spendet 8.000 Euro für Leverkusener Jugendhäuser

Copyright und Urheber siehe Leverkusen

Geld für gesundes Essen: Der Rotary Club unterstützt fünf städtische Jugendhäuser in Leverkusen, um Kinderarmut zu bekämpfen.

In Leverkusen (Nordrhein-Westfalen) starten die Stadt und der Rotary Club ein neues Projekt. Es heißt „Gemeinsam gut essen – Armut bekämpfen, Chancen stärken“. Der Rotary Club spendet dafür 8.000 Euro. Das Geld kommt den fünf städtischen Jugendhäusern zugute.

Der Hintergrund ist ein ernstes Problem: Etwa 6.000 Kinder in der Stadt leben in Familien, die auf Sozialleistungen angewiesen sind. Das sind rund 20 Prozent aller Kinder. In den Jugendhäusern merken die Mitarbeiter das täglich. Viele der betroffenen Jugendlichen haben keinen Zugang zu gesundem und ausgewogenem Essen.

Mit dem Geld sollen die Jugendlichen nun lernen, dass gesundes Essen nicht teuer sein muss. Es geht darum, gemeinsam zu kochen und zu zeigen, wie man Lebensmittelspenden nutzt oder günstig einkauft. So sollen gesundheitliche Unterschiede abgebaut werden.

Ein konkretes Beispiel ist das Leverkusener Sommerspektakel. Dort gibt es ein Ferienangebot für Kinder, die im Sommer nicht verreisen können. Der Rotary Club übernimmt hier die Schirmherrschaft für das Ernährungszelt. Dadurch bekommen die Kinder dort kostenlose und gesunde Verpflegung.

Die Stadt und der Club wollen das Ganze nachhaltig aufziehen. Während des Projekts werden Kontakte zu Lebensmittelhändlern und anderen Spendern geknüpft. Das Ziel ist, dass die Angebote auch nach dem ersten Jahr dauerhaft weiterlaufen, weil die Netzwerke dann stehen.

Der Rotary Club ist in Leverkusen schon seit 60 Jahren aktiv. Zuvor hat der Verein unter anderem die Kinderpalliativstation im Klinikum, die MutReiferei im NaturGut Ophoven oder die Wohnungslosenhilfe der Caritas unterstützt.

Quelle: Leverkusen – zur Originalmeldung

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