Rostock: Haftbefehl für Rumäne auf Fähre vollstreckt
Am Morgen des 20. August 2026 kam ein 29-jähriger Mann aus Rumänien mit einem Fährschiff aus Dänemark im Überseehafen Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) an. Dort wurde er von Beamten der Bundespolizei erwartet und festgenommen.
Die Polizisten hatten den Mann im System gefunden. Gegen ihn lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Landshut vor. Dem Mann wird eine gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.
Nach der Festnahme brachten die Beamten den Rumänen zunächst auf ihre Dienststelle. Dort klärte sich die Situation jedoch schnell: Der Mann zahlte eine Geldstrafe in Höhe von 2.400 Euro. Damit konnte er verhindern, dass er eine Ersatzfreiheitsstrafe absitzen musste.
Nachdem alle polizeilichen Maßnahmen erledigt waren, durfte der Mann gehen und seine Reise fortsetzen. Ob es in dem Fall der Körperverletzung noch weitere rechtliche Schritte gibt, ist nicht bekannt. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Rostock – zur Originalmeldung