Rostock: Bundespolizei nimmt Flixbus-Fahrgast fest
In der Nacht zum 19. August 2026 kam es am Überseehafen in Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) zu einer Festnahme. Ein 36-jähriger Pole war mit einem Fährschiff aus Dänemark angereist und stieg dort in einen Flixbus um. Die Beamten der Bundespolizei sprachen den Mann an und kontrollierten ihn.
Bei der Überprüfung kam schnell heraus, dass der Mann nicht einfach nur auf Reisen war. Gegen ihn lag ein Haftbefehl vom Amtsgericht Reutlingen vor. Der Grund dafür war, dass er zu einem Gerichtstermin wegen Diebstahls nicht erschienen war und keine Entschuldigung geschickt hatte.
Doch damit nicht genug: Die Polizisten fanden heraus, dass auch die Staatsanwaltschaften in Celle und Hannover nach dem Mann gesucht hatten. Dort wollte man wissen, wo er sich aufhält.
Die Beamten nahmen den Mann daraufhin fest. Nachdem alle Formalitäten erledigt waren, brachten sie ihn in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt.
Ob und inwieweit der Mann in die anderen Verfahren in Celle und Hannover verwickelt ist, wird nun geklärt. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Rostock – zur Originalmeldung