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Rostock: Bundespolizei nimmt sechs Menschen im Hafen fest

Sechs Menschen versuchten über den Überseehafen Rostock heimlich nach Deutschland einzureisen. Sie kamen mit der Fähre aus Skandinavien.

In den letzten Tagen gab es im Überseehafen Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) mehrere Einsätze der Bundespolizei. Die Beamten entdeckten dort sechs Menschen, die nicht legal in das Land eingereist waren. Die Gruppe bestand aus fünf Männern und einer Frau im Alter zwischen 19 und 51 Jahren.

Die Menschen kamen mit Fährschiffen aus Schweden und Dänemark an. Bei den Festgenommenen handelte es sich um drei Syrer, zwei Serben – darunter die einzige Frau – sowie einen Eriträer und einen staatenlosen Mann.

Als die Beamten die Papiere prüften, kam es zu Problemen. Einige der Menschen hatten keine gültigen Reisepässe dabei. Andere wiederum waren zwar eingereist, hatten aber die erlaubte Zeit, in der sie im Land bleiben durften, bereits überschritten. Damit fehlten die Voraussetzungen für einen legalen Aufenthalt in Deutschland.

Die Bundespolizei hat nun gegen alle sechs Menschen Strafverfahren eingeleitet. Es besteht der Verdacht der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts. Nachdem die Beamten die Formalitäten erledigt hatten, setzten sie den Menschen eine Frist, um Deutschland wieder zu verlassen.

Ob und inwieweit sich die Verdächtigen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Rostock – zur Originalmeldung

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