Rostock: 14-Jähriger flieht mit getunten E-Scooter
Am Montag, den 31. August 2026, beobachteten Polizisten in Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) gegen 17 Uhr einen 14-jährigen Jugendlichen auf einem E-Scooter. Der Junge war viel zu schnell unterwegs. Die Beamten schätzten sein Tempo auf etwa 35 km/h, was weit über dem erlaubten Limit liegt.
Als die Polizei den Jugendlichen kontrollieren wollte, weigerte er sich, anzuhalten. Er flüchtete stattdessen in die Grünanlage des Fischerdorfes. Obwohl die Beamten ihn mehrfach aufforderten, stehenzubleiben, fuhr er einfach weiter. Erst in der St.-Petersburger Straße konnten die Polizisten ihn stoppen. Sie versperrten ihm mit ihrem Funkstreifenwagen den Weg, sodass er nicht mehr ausweichen konnte.
Bei der Kontrolle zeigte sich, dass der E-Scooter manipuliert worden war. Das Fahrzeug war anscheinend überlackiert. Die Polizisten suchten nach einer Fahrzeug-Identifizierungsnummer, konnten aber keine Merkmale finden, mit denen man den Roller hätte zuordnen können. Deshalb nahmen die Beamten den E-Scooter sicher.
Zudem stellte sich heraus, dass der deutsche Jugendliche weder einen Führerschein besaß noch eine Pflichtversicherung für das Fahrzeug abgeschlossen hatte. Wegen dieser Verstöße haben die Beamten Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet.
Ob und inwieweit sich der Jugendliche strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.