Rostock: Schwerer Unfall mit Mazda in der Werftallee
Am Montagabend gegen 21:10 Uhr passierte in Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) im Stadtteil Groß Klein ein schwerer Unfall. In der Werftallee, ganz in der Nähe einer Tankstelle, kam ein Mazda von der Fahrbahn ab. Das Auto krachte gegen mehrere Bäume und kippte schließlich auf das Dach.
Als die Polizei und die Retter am Unfallort ankamen, stand ein 41-jähriger Mann bereits neben dem Wrack. Er hatte leichte Verletzungen. Sein Begleiter, ein 55-Jähriger, steckte jedoch noch im Auto fest. Die Retter mussten ihn aus dem Fahrzeug befreien und danach schwer verletzt in ein Krankenhaus bringen.
Bei der Kontrolle stellte die Polizei fest, dass beide Männer wohl getrunken hatten. Zudem besteht der Verdacht, dass sie andere berauschende Mittel genommen hatten. Die Beamten haben entsprechende Untersuchungen veranlasst.
Dann kam es zu einer merkwürdigen Situation: Beide Männer behaupteten unabhängig voneinander, dass sie den Mazda gefahren seien. Das Problem dabei ist, dass keiner von beiden einen gültigen Führerschein besitzt. Auch das Auto war problematisch. Der Wagen war zur Entstempelung ausgeschrieben und hatte keine gültige Versicherung.
Der Mazda war nach dem Crash nicht mehr fahrbereit. Die Polizei hat das Auto sichergestellt, um es genauer zu untersuchen. Der Schaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt. Um den Unfall genau aufzuklären, kam ein Experte der DEKRA dazu. Während der gesamten Arbeit der Einsatzkräfte blieb die Werftallee für den Verkehr komplett gesperrt.
Nun muss die Polizei herausfinden, wer von den beiden Männern tatsächlich am Steuer saß. Die Ermittlungen zu dem Unfall und den möglichen Straftaten dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.