Romrod: Feuer frisst sich von Böschung in Wald
Gegen 18 Uhr am Sonntag, den 3. August 2026, ging der Alarm für die Feuerwehren in Romrod (Vogelsbergkreis, Hessen) ein. An der L3165 zwischen Strebendorf und Vadenrod stand eine Böschung in Flammen. Als die ersten Retter eintrafen, hatte das Feuer bereits die Böschung verlassen und war in ein angrenzendes Waldstück übergegriffen.
Weil die Natur durch die lange Trockenperiode extrem ausgetrocknet war, breitete sich der Brand schnell aus. Die Einsatzabteilungen aus Strebendorf, Romrod und Zell mussten sofort handeln, um zu verhindern, dass noch mehr Wald in Flammen aufgeht. Insgesamt waren etwa 40 Einsatzkräfte im Einsatz. Unterstützung kam aus der Nachbarschaft: Ein Landwirt aus dem Ort half den Rettern mit einem mit Wasser gefüllten Güllefass bei der Brandbekämpfung.
Während die Feuerwehr löschte, blieb der Verkehr auf der L3165 stehen. Die Straße war im betroffenen Bereich komplett gesperrt. Eine Streife der Polizeistation Alsfeld war ebenfalls vor Ort und hat die Ermittlungen aufgenommen, um die Ursache für das Feuer zu finden.
Die Feuerwehr warnt nun eindringlich vor der aktuellen Lage. Trotz einiger Regenfälle in der letzten Woche seien Böden, Grasflächen und Wälder immer noch gefährlich trocken. Schon eine weggeworfene Zigarette, offenes Feuer oder heiße Fahrzeugteile auf trockenem Gras könnten einen neuen Brand auslösen. Die Retter bitten die Bevölkerung daher, extrem vorsichtig zu sein und keine Fahrzeuge auf trockenen Wiesen abzustellen.
Wer Rauch oder Feuer entdeckt, soll sofort den Notruf 112 wählen. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.
Quelle: Romrod – zur Originalmeldung