Rommerskirchen stärkt Kontakte zu Frankreich und Belgien
Bürgermeister Dr. Martin Mertens und Michael Willmann waren zu Besuch in der französischen Stadt Saint-Gilles-Croix-de-Vie. Dort trafen sie sich mit Bürgermeister François Blanchet zu einem Austausch über die deutsch-französische Freundschaft. Vermittelt hatte das Treffen Michael Willmann, der in der Region an der Atlantikküste ein Ferienhaus besitzt und die Gegend gut kennt.
Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Frage, wie man die Menschen in den Gemeinden besser zusammenbringen kann. Besonders wichtig ist den Verantwortlichen dabei die Jugend. Sie wollen mehr Schüleraustausche und Kooperationen schaffen, damit junge Leute aus Rommerskirchen (Rhein-Kreis Neuss, Nordrhein-Westfalen) und Frankreich einander kennenlernen. Für Mertens ist das mehr als nur Bildung – er sieht darin eine konkrete Arbeit für den Frieden, gerade weil nationalistische und rechtsextreme Strömungen in Europa wieder zunehmen.
Neben dem Termin in Saint-Gilles-Croix-de-Vie besuchte Mertens auch die Partnergemeinde Mouilleron-le-Captif in der Region Vendée. Die beiden Orte pflegen seit über 20 Jahren eine enge Verbindung, bei der Familien und Vereine regelmäßig Kontakt haben. Zudem sollen auch die Beziehungen zur belgischen Stadt Limbourg in der Wallonie weiter ausgebaut werden.
Die Verantwortlichen sind sich einig: Europa dürfe nicht nur aus Institutionen in Brüssel oder Straßburg bestehen, sondern müsse im Alltag spürbar sein. Das Ziel ist es nun, gemeinsam zu prüfen, wie die Kontakte zwischen Rommerskirchen, Saint-Gilles-Croix-de-Vie, Mouilleron-le-Captif und Limbourg in Zukunft noch verstärkt werden können.