Meerbusch: Frau rettet Hund und steckt selbst fest
Es begann mit einem Unglück für einen Hund in Meerbusch (Rhein-Kreis Neuss, Nordrhein-Westfalen). Das Tier war in einem Sumpfgebiet im weichen Boden steckengeblieben. Eine Frau versuchte, den Hund aus dem Moor zu befreien. Das gelang ihr zwar, doch kurz darauf passierte das Gegenteil: Die Frau sank selbst bis zur Hüfte in den Untergrund ein.
Aus eigener Kraft kam sie nicht mehr heraus. Die Feuerwehr wurde zu der Personenrettung gerufen. Da das Gelände schwer zugänglich war, mussten die Retter spezielles Equipment nutzen. Mit einer Bandschlinge und einem Spine Board, einer Art Rettungsbrett, holten sie die Frau aus dem Sumpf.
Nach der Rettung übernahmen die Sanitäter des Rettungsdienstes die Versorgung der Frau. Sie wurde zur weiteren Untersuchung mitgenommen. Währenddessen kümmerte sich die Feuerwehr um den Hund und sorgte dafür, dass es dem Tier gut ging.
Im Einsatz waren die Feuer- und Rettungswache sowie die Einheit Büderich der Feuerwehr Meerbusch. Durch das Zusammenspiel der verschiedenen Teams konnten Mensch und Tier schnell und sicher aus der Situation befreit werden.
Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.