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Rheingau-Taunus-Kreis: Mehrere Brände bei großer Hitze

Ein Waldbrand und ein Feuer in einem Wohngebiet hielten die Feuerwehren am Montag auf Trab. Insgesamt wurden neun Menschen leicht verletzt.

Am Montag sorgten schweißtreibende Temperaturen im Rheingau-Taunus-Kreis (Hessen) für eine gefährliche Lage. Gegen 13:15 Uhr brach zwischen Bad Schwalbach-Adolfseck und Hohenstein-Breithardt ein Waldbrand aus. Das Feuer breitete sich schnell aus und ein Teil des Waldes stand in Vollbrand. Rund 300 Einsatzkräfte sowie Leute von HessenForst kämpften gegen die Flammen. Da es in der Nähe Teiche gab, konnten die Retter das Feuer nach etwa zwei Stunden unter Kontrolle bringen.

Um das Wasser für die Löscharbeiten zu sichern, musste die B54 bei Bad Schwalbach gesperrt werden. Drei Einsatzkräfte zogen sich bei diesem Einsatz leichte Verletzungen zu. Die Feuerwehr muss den Bereich immer noch absuchen und glimmende Stellen löschen, ein Ende dieser Arbeiten ist noch nicht absehbar. Für bewohnte Gebiete bestand jedoch keine Gefahr.

Nur eine Stunde später, gegen 14:15 Uhr, gab es einen weiteren Alarm in Bad Schwalbach. In einem Wohngebiet fing ein Hang Feuer. Die Flammen drohten auf mehrere Wohnhäuser überzugreifen. Über 50 Einsatzkräfte eilten zur Hilfe, wobei einige aus dem Waldbrand abgezogen wurden. Sie konnten verhindern, dass die Häuser komplett abbrennen. Nur ein Anbau mit Garage wurde beschädigt. Zwei Anwohner und vier Retter erlitten durch die Hitze und den Rauch leichte Verletzungen.

Im weiteren Tagesverlauf kam es zu weiteren Vorfällen. Um 15:15 Uhr meldeten Menschen in Eltville Brandgeruch in einem Gebäude, doch die Feuerwehr musste dort nicht eingreifen. Gegen 16:05 Uhr gab es in Taunusstein einen kleinen Flächenbrand. Ein Mann hatte Unkraut abgeflammt und dabei versehentlich ein Feuer ausgelöst. Er löschte es zwar selbst, machte aber einfach weiter. Erst als die Polizei ihn mit Nachdruck ansprach, hörte er damit auf. Die Feuerwehr sicherte die Stelle ab.

Kurz darauf, gegen 16:20 Uhr, entdeckten Radfahrer bei Taunusstein-Seitzenhahn einen weiteren Flächenbrand. Die Feuerwehr löschte das Feuer schnell, bevor es größer werden konnte.

Die Leitstelle wurde für die vielen Einsätze personell verstärkt, und Freiwillige Feuerwehren aus dem ganzen Landkreis halfen mit. Warum es so viele Brände gab, ist noch nicht bekannt. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.

Quelle: Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst Rheingau-Taunus-Kreis – zur Originalmeldung

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