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Remscheid beschließt Plan zum Schutz von Frauen

Die Stadt will Gewalt gegen Frauen und Mädchen besser bekämpfen. Dafür hat der Stadtrat einen neuen Aktionsplan verabschiedet.

In Remscheid (Nordrhein-Westfalen) gibt es nun eine neue Strategie gegen Gewalt. Am 9. Juli hat der Stadtrat den ersten kommunalen Aktionsplan zur Umsetzung der sogenannten Istanbul-Konvention beschlossen. Dabei handelt es sich um ein Abkommen des Europarats, das genau festlegt, wie Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt verhindert und bekämpft werden soll.

Bevor der Rat zustimmte, wurde genau geprüft, wo die Stadt aktuell steht. Das Frauen- und Gleichstellungsbüro der Stadt hat die vorhandenen Angebote untersucht. Dabei wurde geschaut, wo es noch Lücken gibt und wie man den Schutz für Frauen und Mädchen verbessern kann. An diesem Prozess haben viele Fachleute, Einrichtungen und Politiker mitgearbeitet und ihre Erfahrungen eingebracht.

Der neue Plan setzt an verschiedenen Punkten an. Es geht um die Vorbeugung von Gewalt, aber auch um Aufklärung und Beratung. Die Stadt möchte die Hilfeangebote ausbauen und sie so gestalten, dass Betroffene sie leichter finden und erreichen können. Außerdem soll die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Stellen in der Stadt besser funktionieren.

Nach dem Beschluss wird der Plan nun Schritt für Schritt in die Tat umgesetzt. Wer Fragen zu dem Vorhaben hat, kann sich an Simone Weis aus dem Frauen- und Gleichstellungsbüro wenden. Sie ist unter der Telefonnummer 02191 16-2169 oder per E-Mail an [email protected] erreichbar.

Quelle: Remscheid – zur Originalmeldung

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