Remscheid: Kunstwerk an der Trasse des Werkzeugs saniert
Wer in Remscheid (Nordrhein-Westfalen) zwischen dem Hauptbahnhof und Hasten spazieren geht, kommt an der „Trasse des Werkzeugs“ vorbei. Dort steht in Höhe des ehemaligen Schlachthofs eine besondere Sitzbank mit dem Namen „rostet was rastet“. Das Kunstwerk des lokalen Künstlers Jürgen Liersam ist seit 2007 ein fester Punkt auf der Strecke.
Die Bank ist aus Materialien gebaut, die direkt mit der alten Bahntrasse zu tun haben. Der Künstler hat dafür historische Eisenbahnschwellen benutzt, die er im alten Schotterbett gefunden hat. Außerdem gibt es Teile eines alten Wasserrades. Das soll an die Werkzeugindustrie der Region erinnern, die früher die Wasserkraft brauchte. Stahlplatten und Schrauben ergänzen das Werk. Diese sollen bewusst rosten, um die Verbindung von Geschichte und Pause zu zeigen.
Nach fast 20 Jahren im Freien war die Bank jedoch stark verwittert. Deshalb haben die Technischen Betriebe Remscheid die Instandsetzung übernommen. Die Schreinerei und die Schlosserei der Betriebe haben die Arbeiten durchgeführt und sich dabei eng mit dem Künstler abgesprochen. Auch das Grünflächenamt der Technischen Betriebe hat die Arbeiten vor Ort begleitet.
Seit Montag, dem 8. Juni 2026, steht die Bank wieder an ihrem Platz. Die Bewohner der Stadt können dort nun wieder eine Pause einlegen.
Quelle: Remscheid – zur Originalmeldung