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Reitzenhain: Bundespolizei stoppt Kleintransporter an Grenze

Ein Mann ohne Papiere und zwei Geldstrafen-Schuldner sorgten für Arbeit an der Grenze zu Tschechien.

Die Beamten der Bundespolizeiinspektion Chemnitz kontrollierten gestern in Reitzenhain (Sachsen) einen Kleintransporter. Das Fahrzeug kam aus Richtung Tschechien und hatte ein albanisches Kennzeichen. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass ein 40-jähriger Passagier aus Alban keine Dokumente dabei hatte. Er konnte keine Papiere vorlegen, die ihm die Einreise nach Deutschland erlauben.

Die Polizisten nahmen den Mann mit auf das Revier nach Schmalzgrube. Dort wurde sein Fall genauer geprüft. Da die nötigen Dokumente fehlten, verweigerten die Beamten ihm die Einreise. Der Mann wird nun im Laufe des heutigen Tages über den Flughafen Berlin zurück in seine Heimat geschickt.

Neben diesem Vorfall gab es in dieser Woche weitere Einsätze am Grenzübergang Reitzenhain. Die Bundespolizei vollstreckte dort zwei Haftbefehle gegen Männer, die Geldstrafen nicht bezahlt hatten. Ein 41-jähriger Slowake schuldete dem Staat 1668 Euro wegen Steuerhinterziehung.

Ein weiterer Mann, ein 28-jähriger Rumäne, war vom Amtsgericht Rotenburg (Wümme) verurteilt worden. Er hatte ein unversichertes Elektrokleinfahrzeug benutzt und musste deshalb 991,50 Euro zahlen. Auch dieses Geld war bislang nicht geflossen.

Beide Männer konnten die offenen Beträge direkt an der Grenze begleichen. Nachdem das Geld bezahlt war, ließen die Beamten sie wieder ziehen und sie konnten ihre Fahrt fortsetzen.

Ob und inwieweit sich der albanische Staatsangehörige durch die versuchte Einreise strafbar gemacht hat, klärt nun die zuständige Behörde. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Chemnitz – zur Originalmeldung

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