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Grenzkontrollen bei Reitzenhain: Drei Männer gestoppt

Die Bundespolizei hat bei Marienberg mehrere Menschen kontrolliert. Dabei ging es um offene Geldstrafen und fehlende Papiere.

Die Bundespolizeiinspektion Chemnitz hat an der Grenze bei Reitzenhain (Marienberg, Sachsen) wieder verstärkt Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden drei Männer gestoppt, die unterschiedliche Probleme mit den Behörden hatten.

Zuerst wurde gegen 17 Uhr ein 25-jähriger Bulgare kontrolliert. Bei der Überprüfung kam heraus, dass die Staatsanwaltschaft Hagen einen Haftbefehl wegen Körperverletzung ausgestellt hatte. Der Mann hätte eine Geldstrafe von über 800 Euro bezahlen müssen. Er konnte das Geld direkt aufbringen und durfte deshalb seine Reise fortsetzen.

Kurz darauf, gegen 17:30 Uhr, hielten die Beamten einen 62-jährigen Moldauer mit seinem LKW an. Der Fahrer hatte jedoch ein Problem mit seinen Dokumenten. Er konnte keine Papiere vorlegen, die ihm die Einreise in die Bundesrepublik Deutschland erlauben. Deshalb durfte er nicht ins Land und wurde zurück nach Tschechien geschickt.

Bereits in der Nacht zuvor, gegen 02:50 Uhr, gab es einen weiteren Treffer. Ein 39-jähriger Rumäne wurde kontrolliert. Gegen ihn lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Karlsruhe vor, weil er gegen das Pflichtversicherungsgesetz verstoßen hatte. Auch er konnte die geforderte Geldstrafe von über 900 Euro bezahlen. Nachdem das Geld beim Staat eingegangen war, ließ man ihn weiterfahren.

Die Ermittlungen in den zugrunde liegenden Fällen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Chemnitz – zur Originalmeldung

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