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Grenzkontrollen in Reitzenhain: Drei Männer gefasst

Die Bundespolizei kontrollierte am Grenzübergang in Reitzenhain mehrere Männer. Einer von ihnen muss nun ins Gefängnis.

Die Bundespolizei war in den letzten Tagen am Grenzübergang in Reitzenhain (Sachsen) im Einsatz. Dabei kamen drei Männer ins Visier der Beamten, gegen die alle noch offene Verfahren oder Strafen liefen.

Am Montag, den 27. Juli, hielten die Polizisten gegen 11:25 Uhr einen 29-jährigen Slowaken an. Bei der Überprüfung kam schnell heraus, dass die Staatsanwaltschaft Ansbach nach ihm suchte. Der Mann war wegen schweren Bandendiebstahls ausgeschrieben. Da er noch eine Reststrafe von 21 Tagen absitzen muss, wurde er festgenommen und in die Justizvollzugsanstalt Zwickau gebracht.

Ein weiterer Vorfall ereignete sich in der Nacht zum Dienstag gegen 1:00 Uhr. Die Beamten kontrollierten einen 59-jährigen Griechen. Gegen ihn lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Deggendorf vor, weil er gegen das Ordnungswidrigkeitengesetz verstoßen hatte. Der Mann konnte die geforderte Geldstrafe von über 90 Euro direkt bezahlen. Deshalb durfte er in Deutschland einreisen.

Kurz darauf, am Dienstagnachmittag gegen 14:45 Uhr, stoppten die Leute von der Bundespolizeiinspektion Chemnitz einen 32-jährigen Rumänen. Auch hier gab es einen Haftbefehl, diesmal von der Staatsanwaltschaft München wegen Urkundenfälschung. Der Mann hatte eine Geldstrafe von fast 3000 Euro zu zahlen. Da er das Geld aufbringen konnte, wurde er wieder freigelassen und setzte seine Reise fort.

Die Ermittlungen in den zugrunde liegenden Fällen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Chemnitz – zur Originalmeldung

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