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Ostbevern: Schüler warnen vor Plastikmüll in den Meeren

Copyright und Urheber siehe Ostbevern

Die Klassen 4a und 4b der Franz-von-Assisi-Schule haben sich mit der Umweltverschmutzung beschäftigt. Ihre Ergebnisse sind nun in der Beveraus zu sehen.

Schüler der Franz-von-Assisi-Schule aus Ostbevern (Kreis Warendorf, Nordrhein-Westfalen) haben sich im Deutsch- und Kunstunterricht mit einem wichtigen Thema befasst: Wale und Plastikmüll im Meer. Zusammen mit ihren Lehrerinnen Frau Austrup und Frau Bongers lasen die Kinder aus den Klassen 4a und 4b das Buch „Sams Wal“. Die Geschichte war der Startpunkt für eine intensive Auseinandersetzung mit der Verschmutzung der Weltmeere.

Die Kinder lernten dabei, dass Wale und andere Tiere im Meer Plastik und Mikroplastik oft mit Nahrung verwechseln. Das kann für die Tiere gefährliche gesundheitliche Folgen haben. Besonders eine Zahl beeindruckte die Schüler bei ihren Recherchen: Wenn ein Wal stirbt, ist das für das Klima so schlimm, als würden etwa 375 Bäume verschwinden. Damit wurde deutlich, wie wichtig die Wale für das weltweite Klima sind.

Im Kunstunterricht haben die Schüler ihr Wissen dann kreativ verarbeitet und große Plakate gemalt. Zwei dieser Arbeiten hängen nun zusammen mit einer Beschreibung im Schaufenster der Mitmachstation in der Beveraus. Die Station befindet sich an der Retentionsfläche der Bever. Alle Besucher sind eingeladen, dort vorbeizuschauen und sich die Bilder der Kinder anzusehen.

Das Thema war für die Schüler auch ganz nah greifbar. Auf dem Weg zur Mitmachstation entdeckten die Kinder nämlich Plastikmüll direkt in der Bever. So wurde ihnen klar, dass die Umweltverschmutzung nicht nur ein Problem in den fernen Weltmeeren ist, sondern dass man auch direkt vor der eigenen Haustür anfangen muss, die Natur zu schützen.

Quelle: Ostbevern – zur Originalmeldung

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