Zum Inhalt springen
newssofort.de

Oldenburg lädt zur Nacht der Museen ein

Am 12. September öffnen acht Museen und Kunsthäuser ihre Türen. Von 18 bis 24 Uhr gibt es ein Programm aus Kunst, Musik und Mitmach-Aktionen.

Am Samstag, den 12. September, verwandelt sich Oldenburg (Niedersachsen) in eine große Kulturmeile. Von 18 bis 24 Uhr laden acht verschiedene Häuser dazu ein, die Stadt einmal ganz anders zu erleben. Es gibt nicht nur Ausstellungen, sondern auch Musik, Tanz und viele Angebote, bei denen die Besucher selbst mitmachen können.

Im Stadtmuseum kann man die neue Dauerausstellung zur Geschichte der Stadt besuchen. Von 18 bis 22.30 Uhr gibt es dort an acht Stationen Infos von Experten. Wer kreativ sein will, kann im Denk- und Kreativraum kleine Monster basteln oder Freundschaftsbänder knüpfen. Außerdem gibt es eine bunte Beleuchtung an der Fassade und Musik. Wer hoch auf die Dachterrasse geht, hat einen tollen Blick über die beleuchtete Stadt.

Direkt daneben, im Horst-Janssen-Museum, geht es um Zeichnungen und eine Sonderausstellung über Menschen und Maschinen. Hier kann man sogar mit der Nähmaschine eigene Collagen gestalten. Im gemeinsamen Foyer beider Museen gibt es Essen im Café Atrium und ab 20 Uhr Live-Musik der Band „Pepper and Soul“. Um 23 Uhr gibt es ein großes Abschlusskonzert, bei dem alle gerne mittanzen dürfen.

Das Haus für Medienkunst zeigt eine internationale Ausstellung über Gewalt und Sicherheit. Um 19.30 Uhr diskutieren Experten über das Verhältnis von Kultur und Demokratie, und ab 21.30 Uhr bringt die Bremer Band „Die Behörde“ Schwung in den Abend. Im historischen Pulverturm gibt es zudem eine Installation über koreanische Taucherinnen.

Im Landesmuseum Natur und Mensch dreht sich alles um Kristalle und die Steinzeit. Eine Knochenschnitzerin zeigt, wie man aus Geweih Schmuck bastelt, und Besucher können selbst Bogenschießen ausprobieren. Im Gebäude Damm 46 zeigt die Künstlergruppe Oldenburg Werke von 15 Leuten. Dort gibt es eine Selfie-Station und einen Raum mit Schwarzlicht. Wichtig: Dieser Ort ist nur über Treppen erreichbar.

Besonders viel los ist im Oldenburger Schloss beim Landesmuseum Kunst & Kultur. Es gibt einen Bücherflohmarkt, historische Lesungen und barocke Tänze, die man selbst ausprobieren kann – gerne auch im Kostüm. Wer möchte, kann sich temporäre Tattoos stechen lassen. Ab 22.30 Uhr wird es modern: Bei einer Silent Disco tanzt man mit Kopfhörern im Schlosssaal.

Für Technik-Fans ist das Computer-Museum die richtige Adresse. Dort gibt es eine Zeitreise durch die Welt der Videospiele und eine Ausstellung zu 50 Jahren Apple. Der Oldenburger Kunstverein rundet das Angebot mit Werken aus den letzten 20 Jahren ab.

Nachdem der Eintritt in den letzten Jahren wegen Corona und Umbauarbeiten kostenlos war, kostet es dieses Mal wieder etwas. Ein Einzelticket kostet 8 Euro, ein Partnerticket für zwei Menschen 10 Euro. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, Schüler, Studenten und Menschen mit Schwerbehindertenausweis kommen umsonst ins Haus. Die Tickets gibt es an den Kassen oder online über die Shops vom Stadt- und Horst-Janssen-Museum.

Wer den Überblick behalten will, kann die Website www.nacht-der-museen-oldenburg.de nutzen. Dort gibt es einen Zeitplan. Außerdem gibt es eine Rallye mit Gewinnspiel, bei der man Postkarten an den Kassen bekommt.

Quelle: Oldenburg – zur Originalmeldung

← Zurück zur Übersicht

Weitere Meldungen aus Oldenburg

Alle ansehen