Oldenburg: Binnenschiff ignoriert nächtliche Sperrung
In der Nacht zum 1. September 2026 kam es auf der Seeschifffahrtsstraße Hunte zu einem Vorfall. Im Bereich der Autobahnbrückenbaustelle in Oldenburg (Niedersachsen) galt eine nächtliche Vollsperrung. Ein Binnenschiff, das in Richtung Bremen unterwegs war, hielt sich jedoch nicht an dieses Verbot und fuhr einfach weiter.
Die Verkehrszentrale Bremen versuchte, das Schiff zu erreichen. Das gelang jedoch nicht, da die Besatzung an Bord wohl nicht auf das Funkgerät hörte. Die Zentrale informierte daraufhin die Wasserschutzpolizei in Brake.
Die Beamten aus Brake nahmen die Verfolgung auf und stoppten das Binnenschiff schließlich unterhalb der Eisenbahnbrücke in Elsfleth. Bei der Kontrolle kam für den Schiffsführer noch mehr Ärger auf ihn zu. Die Polizisten stellten fest, dass der Mann gar nicht über das nötige Befähigungszeugnis verfügte, um das Schiff zu führen.
Das Schiff durfte erst wieder losfahren, als ein Hilfsschiffsführer an Bord war. Gegen 12:30 Uhr konnte das Schiff seine Fahrt nach Bremen fortsetzen.
Gegen den Schiffsführer wurden nun mehrere Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Wasserschutzpolizeiinspektion Oldenburg – zur Originalmeldung