Oldenburg: Binnenschiff blockiert Hunte nach Maschinenschaden
In der Nacht zum 1. September passierte es auf der Seeschifffahrtsstraße Hunte (Oldenburg, Niedersachsen). Der Schiffsführer eines Binnenschiffs bemerkte, dass die Maschine ausfiel. Damit das Schiff nicht auf Grund lief, warf die Crew sofort den Notanker. So konnte das Schiff sicher gestoppt werden.
Kurz darauf gelang es dem Personal an Bord, die Hauptmaschine wieder zu starten. Das Schiff konnte zwar wieder fahren, aber nicht alleine. Ein Begleitfahrzeug vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) hielt die gesamte Strecke bis nach Oldenburg daneben, um im Notfall einzugreifen.
Vor Ort übernahm ein Beamter der Wasserschutzpolizei Brake die Kontrolle. Er untersagte dem Schiffsführer die Weiterfahrt. Das Schiff muss nun technisch überprüft werden, bevor es wieder in Betrieb gehen darf.
Durch den Vorfall kam es zu erheblichen Verzögerungen. Die Seeschifffahrtsstraße Hunte blieb für etwa drei Stunden komplett gesperrt. Erst danach konnte der Verkehr wieder normal fließen.
Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Wasserschutzpolizeiinspektion Oldenburg – zur Originalmeldung