Oberbergischer Kreis sucht kreative Ideen für die Region
In den oberbergischen Dörfern wird nach neuen Ideen gesucht. Wer etwas bewegen will, kann sich im September um Fördermittel aus dem Leader-Programm bewerben. Das Geld soll Projekte unterstützen, die das Leben in der Region verbessern. In der Vergangenheit wurden so zum Beispiel neue Freizeitangebote wie Padeltennis oder Teqball, Beratungsstellen, Gasthöfe oder Lernorte finanziert.
Bewerben können sich Einzelpersonen, Initiativen, Vereine, Unternehmen und Kommunen aus den Orten Bergneustadt, Engelskirchen, Gummersbach, Lindlar, Morsbach, Nümbrecht, Reichshof, Waldbröl oder Wiehl (Oberbergischer Kreis, Nordrhein-Westfalen). Die Projekte müssen in die Bereiche Leben und Arbeiten, Freizeit, Kultur und Tourismus, Natur und Klima oder Lernen passen. Wichtig ist, dass die Idee neu und innovativ ist, allen zugutekommt und noch nicht gestartet ist.
Pro Projekt gibt es maximal 150.000 Euro. Das Programm übernimmt bis zu 70 Prozent der Gesamtkosten. Die restlichen 30 Prozent müssen die Antragsteller selbst bezahlen oder über andere Quellen finanzieren. Wer viel ehrenamtlich arbeitet, kann dies teilweise als Eigenanteil anrechnen lassen. Wer mitmachen will, muss einen unterschriebenen Bewerbungsbogen und einen genauen Kostenplan einreichen. Die Frist läuft bis zum 2. Oktober 2026.
Für alle, die Fragen haben, gibt es zwei Termine: Am 2. September 2026 findet um 18:00 Uhr ein Info-Abend im Landschaftshaus, Schloss Homburg 2 in Nümbrecht statt. Außerdem gibt es am 6. September 2026 von 12:00 bis 16:00 Uhr einen Infostand beim Bergischen Erlebnistag auf :metabolon in Lindlar. Dort können sich auch Kinder und Jugendliche mit Legosteinen austoben und bauen, was ihnen in ihren Heimatorten fehlt.
Über die eingereichten Anträge entscheidet der Vorstand des Kulturlandschaftsverbandes Oberberg e.V. im November.
Quelle: Wiehl – zur Originalmeldung