Oberbergischer Kreis: Neue Angebote für Ehrenamtliche
Viele Menschen, die im Oberbergischen Kreis (Nordrhein-Westfalen) ehrenamtlich arbeiten, wollen nicht nur fachliche Hilfe. Sie suchen vor allem den Kontakt zu anderen, die ähnlich engagiert sind. Das hat eine Umfrage der Ehrenamts-Akademie Oberbergischer Kreis (EAAK) gezeigt. Die Akademie besteht seit fünf Jahren und hat die Ergebnisse nun genutzt, um ihr Angebot zu überarbeiten.
Ab dem zweiten Halbjahr 2026 startet deshalb ein Pilotprojekt. Es geht darum, Räume zu schaffen, in denen man sich begegnet und gemeinsam neue Ideen entwickelt. Die Formate sind unterschiedlich: Es gibt kurze Online-Impulse und Treffen vor Ort. In sogenannten Peer-Learning-Labs arbeiten die Ehrenamtlichen in kleinen Gruppen zusammen, um Probleme zu lösen und voneinander zu lernen.
Zusätzlich kommen ganz neue Dinge dazu. Ein Ehrenamtsforum soll aktuelle Themen anstoßen, und es gibt Lernreisen zu Projekten, die bereits erfolgreich funktionieren. Auch ein „Ehrenamts-Experience-Day“ ist geplant.
Sylvia Asmussen, die die Fachstelle für bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt leitet, betont, dass die Angebote nur funktionieren, wenn die Menschen sie auch nutzen. Sie lädt alle Interessierten ein, die kostenlosen Formate auszuprobieren und eigene Ideen einzubringen. Thomas Dörmbach von der Katholischen Familienbildungsstätte Wipperfürth ergänzt, dass das Ehrenamt von geteilten Erfahrungen lebe.
Alle Veranstaltungen sind kostenlos und für jeden offen, der im Kreis ehrenamtlich tätig ist. Wer mehr wissen will oder nach konkreten Terminen sucht, findet Informationen auf der Webseite www.obk.de/ehrenamtsakademie.