Oberbergischer Kreis gibt Tipps für Sport bei Hitze
Wenn es richtig heiß wird, kommen viele ins Schwitzen – besonders beim Sport. Ob auf dem Fußballplatz, im Park oder in der Turnhalle: Die Hitze belastet den Körper extrem. Deshalb warnt der Oberbergische Kreis (Süd-Nordrhein-Westfalen) vor zu hoher Belastung und gibt konkrete Tipps, damit das Training nicht gefährlich wird.
Das Problem ist die Temperaturregelung im Körper. Normalerweise kühlt uns das Schwitzen ab, aber das funktioniert nur, wenn der Schweiß auf der Haut verdunstet. Wenn man zu viel verliert und nicht genug trinkt, gerät der Körper aus dem Gleichgewicht. Dr. Birgit Will vom Gesundheitsamt betont, dass man nicht nur Wasser braucht, sondern auch Mineralstoffe wie Magnesium, da diese mit dem Schweiß aus dem Körper verschwinden.
Ärzte raten deshalb dazu, Sport im Freien möglichst früh am Morgen zu machen, am besten zwischen 6 und 9 Uhr. Wer später trainiert, sollte in kühle Räume ausweichen. Vor allem Menschen mit Vorerkrankungen sollten bei Ausdauersport auf maximale Belastungen verzichten. Wichtig ist es, auf die Warnsignale des Körpers zu hören: Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit oder plötzliche Erschöpfung sind Zeichen, dass man das Training sofort beenden oder die Intensität senken muss.
Auch für Sportvereine wird die Hitze zum Problem. Schon ab 20 Grad sinkt oft die Leistung, und in stickigen Hallen wird es schnell unerträglich. Hagen Jobi vom Kreissportbund rät dringend davon ab, in der Mittagshitze oder in der prallen Sonne zu trainieren. Besser sind leichte Einheiten am Morgen oder Abend.
Wer mehr wissen will, findet unter www.obk.de/hitze weitere Informationen. Zudem gibt es auf der Seite des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) einen kostenlosen Hitzeschutzplan zum Herunterladen. Detaillierte Infos zum Umgang mit dem Klimawandel bietet der Kreis zudem unter www.obk.de/kwak.