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Oberasbach wird offiziell fahrradfreundliche Kommune

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Die Stadt hat eine wichtige Auszeichnung aus München erhalten. Damit wird die Arbeit der letzten Jahre für Radfahrer offiziell gewürdigt.

Oberasbach (Landkreis Fürth, Bayern) hat einen besonderen Titel bekommen. Am 23. Januar 2025 überreichte der bayerische Verkehrsminister Christian Bernreiter der Stadt in München die Auszeichnung als „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern“. Die Urkunde nahmen Tiefbauamtsleiter Marco Wolfstädter und die Radverkehrsbeauftragte Sina Mixdorf entgegen.

Der Weg zu diesem Titel dauerte mehrere Jahre. Schon im Juni und November 2019 hatte der Stadtrat beschlossen, den Radverkehr in der Stadt massiv zu fördern. Gemeinsam mit Bürgern, dem ADFC und dem Bund Naturschutz wurde ein Konzept entwickelt, um das Radfahren sicherer und attraktiver zu machen. Im März 2022 gab der Stadtrat dann grünes Licht für die konkrete Umsetzung.

Die Prüfer der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen (AGFK) haben die Stadt mehrfach besucht. Zuerst gab es im Herbst 2021 eine erste Besichtigung, später folgte im Herbst 2024 die Hauptprüfung. Dabei schauten die Experten genau hin, ob die Stadt ihre Versprechen hält.

Besonders gelobt wurden die neuen Fahrradstraßen und Schutzstreifen. Auch am Bahnhof gibt es jetzt bessere Abstellanlagen und Schließfächer für Zubehör. Ein wichtiger Punkt für die Wintermonate ist zudem, dass der Winterdienst auf den Radwegen besser geplant wurde. Außerdem gibt es jetzt E-Ladestationen und Servicestationen beim Rathaus sowie Sicherheitstrainings für Kinder.

Auch die Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort passte. Die Stadt organisierte spezielle Fahrradtouren, um die Bürger einzubinden. Bürgermeisterin Birgit Huber betonte, dass es eine Herausforderung bleibe, Autos, Fahrräder und Fußgänger gut unter einen Hut zu bringen.

Mit der Auszeichnung ist Oberasbach nun bis zum Jahr 2031 Teil eines Netzwerks von 141 Städten und Gemeinden in Bayern. Das Ziel für die nächsten sieben Jahre ist es, die Radrouten weiter auszubauen und die Sicherheit für alle Radfahrer stetig zu verbessern.

Quelle: Oberasbach – zur Originalmeldung

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