Landkreis Fürth baut Radschnellweg Richtung Zirndorf aus
Der Radschnellweg zwischen Nürnberg, Stein, Oberasbach und Zirndorf (Landkreis Fürth, Bayern) wird weiter ausgebaut. Nachdem im Dezember 2025 ein erster Teil bei der Kleingartenanlage in Zirndorf fertig wurde, geht es nun mit dem Westabschnitt weiter. Dieser führt von der Jordanstraße in Zirndorf bis zur Kreuzung der Rothenburger Straße mit der Schwabacher Straße.
Die neue Strecke ist etwa 1,2 Kilometer lang. An einigen Stellen wird der Weg vier Meter breit sein, wobei Fußgänger einen eigenen Bereich bekommen. An anderen Stellen gibt es gemeinsame Geh- und Radwege mit einer Breite von fünf Metern. Ein wichtiger Punkt beim Bau ist die Überquerung der Kreisstraße FÜ19. Damit die Radfahrer sicher über die Straße kommen, wird dort ein eigenes Bauwerk errichtet, sodass sie möglichst nicht direkt mit dem Autoverkehr kreuzen müssen.
Aktuell klären das Landratsamt Fürth und das Staatliche Bauamt Nürnberg noch die baurechtlichen Details. Wenn das erledigt ist, geht es an die Umsetzung. Der Plan sieht vor, dass 2027 zuerst das Bauwerk an der Westspange (Kreisstraße FÜ19) gebaut wird. Der Rest der Strecke soll dann im Jahr 2028 folgen.
Landrat Bernd Obst und Zirndorfs Bürgermeister Marcus Spath hoffen, dass mehr Menschen das Auto stehen lassen. Eine aktuelle Studie zeigt nämlich, dass im Landkreis Fürth bisher nur fünf Prozent der Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt werden, während über die Hälfte der Menschen auf das Auto setzt. Der Radweg soll eine echte Alternative zum Auto bieten und die Gemeinden besser mit Nürnberg verbinden.
Wer wissen will, wie genau die Strecke verlaufen soll, kann sich die neuen Infotafeln ansehen. Diese stehen an der Frauenschlägerstraße sowie an der Kreuzung Rothenburger Straße und Schwabacher Straße. Weitere Details gibt es auf der Webseite www.radschnellverbindung.info oder bei den Seiten des Staatlichen Bauamts Nürnberg und der Stadt Nürnberg.