Oberasbach wird offiziell zur fahrradfreundlichen Kommune
Am 23. Januar 2025 kam es in München zu einem feierlichen Festakt. Dort überreichte Verkehrsminister Christian Bernreiter zusammen mit Robert Niedergesäß von der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen (AGFK Bayern) die Urkunde. Entgegennahmen den Titel Marco Wolfstädter vom Tiefbauamt und die Radverkehrsbeauftragte Sina Mixdorf.
Die Stadt hat in den letzten fünfeinhalb Jahren viel getan, um das Radfahren attraktiver zu machen. Besonders gelobt wurden neue Fahrradstraßen, Schutzstreifen und die Schließfächer für Zubehör am Bahnhof Oberasbach. Auch dass der Winterdienst die Radwege gezielt nach der Netzplanung räumt, wurde positiv bewertet. Am Rathaus gibt es zudem neue Servicestationen und E-Ladestationen. Für Kinder wurden Sicherheitstrainings organisiert und gemeinsame Fahrradtouren mit Bürgern veranstaltet.
Der Weg zu diesem Titel war lang. Schon im Juni und November 2019 hatte der Stadtrat beschlossen, den Radverkehr zu fördern. Gemeinsam mit dem ADFC, dem Bund Naturschutz und interessierten Bürgern wurde ein Radverkehrskonzept entwickelt. Im Herbst 2021 prüfte die AGFK die Stadt zum ersten Mal und gab Tipps, was noch verbessert werden muss. Der Stadtrat billigte das fertige Konzept dann am 28. März 2022, woraufhin die Bauarbeiten starteten. Im Herbst 2024 kam die Kommission erneut nach Oberasbach, um die Fortschritte zu prüfen.
Bürgermeisterin Birgit Huber betonte, dass es eine Herausforderung bleibe, Autos, Fahrräder und Fußgänger gut unter einen Hut zu bringen. Das Ziel sei eine sichere Mobilität für alle.
Oberasbach gehört nun bis 2031 zum Netzwerk der fahrradfreundlichen Kommunen in Bayern. Insgesamt sind dort aktuell 141 Städte und Gemeinden mit über acht Millionen Einwohnern organisiert. In den kommenden sieben Jahren will die Stadt die Radrouten weiter ausbauen und die Sicherheit für Radfahrer stetig verbessern.
Quelle: Oberasbach – zur Originalmeldung