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Nürnberg zählt Autos und Radfahrer

Radfahrerinnen und Radfahrer unterwegs auf einem Radweg in einer Stadt., Bild © AdobeStock Foto: AdobeStock

Am 21. und 22. Juli stehen an vielen Kreuzungen in Nürnberg Schüler mit Klemmbrettern. Die Stadt will wissen, wie viel Verkehr wirklich durch die Straßen fließt.

Wer am 21. und 22. Juli in Nürnberg (Mittelfranken, Bayern) unterwegs ist, wird an vielen Ecken auf junge Leute treffen. Rund 200 Schülerinnen und Schüler stehen dort mit Zählgeräten oder Klemmbrettern an den Straßen. Sie zählen von 6 Uhr morgens bis 22 Uhr abends genau, wer dort vorbeifährt oder vorbeiläuft.

Insgesamt gibt es mehr als 70 Standorte im gesamten Stadtgebiet. Die Schüler erfassen dabei Autos, Radfahrer und Fußgänger in vier verschiedenen Zeitabschnitten. Zusätzlich schaut die Stadt auf die großen Zufahrtsstraßen in die Stadt und auf die Pegnitzbrücken, die für Autos freigegeben sind. So will man sehen, wie stark die Hauptwege in die Stadt belastet sind.

In diesem Jahr gibt es einen besonderen Schwerpunkt: den Radverkehr. Das Verkehrsplanungsamt möchte wissen, ob neue Maßnahmen wirklich funktionieren. Gezählt wird vor allem dort, wo Radstreifen verbreitert wurden, Schutzstreifen markiert wurden oder neue Fahrradstraßen entstanden sind. Auch an Stellen, wo solche Änderungen erst geplant sind, wird die aktuelle Lage geprüft. Die Daten sollen helfen, künftige Projekte besser zu planen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Umweltschutz. An den großen Hauptverkehrsstraßen wird besonders genau hingeschaut. Diese Daten sind wichtig für die Luftreinhalteplanung, damit die Stadt weiß, wo die Abgasbelastung zu hoch ist.

Da viele Jugendliche direkt an den Straßen stehen, bittet die Stadt alle Fahrer und Radfahrer, besonders aufmerksam und rücksichtsvoll zu sein. Wer mehr wissen will oder die Ergebnisse aus den letzten Jahren sehen möchte, kann die Webseite des Verkehrsplanungsamts besuchen.

Quelle: Nürnberg – zur Originalmeldung

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