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Nürnberg: Warnung vor giftigen Blaualgen in Teichen

Nuernberg, 26. September 2008: Kettensteg Copyright und Urheber siehe Nürnberg

Im Kleinen Dutzendteich und weiteren Gewässern in Nürnberg sind gefährliche Blaualgen aufgetaucht. Die Stadt warnt Badegäste und Hundebesitzer vor gesundheitlichen Risiken.

Wer sich in Nürnberg (Mittelfranken, Bayern) im Kleinen Dutzendteich abkühlen möchte, sollte das aktuell lassen. In dem Gewässer gibt es derzeit giftige Blaualgen. Die Stadt rät dringend davon ab, dort zu baden. Wer mit den Algen in Kontakt kommt, kann krank werden. Vor Ort stehen bereits Warnschilder, damit die Besucher gewarnt sind.

Nicht nur im Kleinen Dutzendteich gibt es Probleme. Auch im Oedweiher und im Forstweiher sind momentan Blaualgen vorhanden. Besonders Kinder und Menschen mit Allergien müssen aufpassen. Bei einer Berührung können Hautreizungen oder Bindehautentzündungen auftreten.

Auch Hunde sind gefährdet. Die Stadt erinnert deshalb daran, dass Hunde in Grünanlagen – und damit auch am Kleinen Dutzendteich – an der Leine geführt werden müssen. Die Besitzer sollen darauf achten, dass ihre Tiere nicht mit dem Wasser in Kontakt kommen.

Das Problem ist kein Einzelfall, sondern passiert in den Sommermonaten fast jedes Jahr. Die Algen vermehren sich stark, weil das Wasser in den flachen Teichen warm ist und viele Nährstoffe enthält.

Um die Situation langfristig zu verbessern, ist die Stadt aktiv. Die SÖR entnimmt regelmäßig Schlamm aus der Schlammgrube und entsorgt ihn. Außerdem fährt das Mähboot „Hummel“ über den Großen und den Kleinen Dutzendteich, um Algen und damit auch Nährstoffe aus dem Wasser zu holen. Zudem arbeitet die SÖR mit der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm zusammen. Ziel ist es, die Qualität des Wassers zu verbessern, das aus dem Langwassergraben und dem Fischbach in den Volkspark Dutzendteich fließt.

Quelle: Nürnberg – zur Originalmeldung

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