Nordhausen: Rettungskräfte üben Wasserrettung auf Kiesgewässern
Am Donnerstag, dem 16. Juli 2026, trafen sich verschiedene Rettungsorganisationen in Nordhausen (Sachsen-Anhalt). Auf den dortigen Kiesgewässern trainierten die Berufsfeuerwehr, das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die DRF Luftrettung gemeinsam. Ziel war es, die Zusammenarbeit zu verbessern und Abläufe unter realistischen Bedingungen zu testen.
Die Retter übten dabei den gesamten Weg einer Rettungsaktion. Zuerst ging es um den sicheren Einsatz eines Rettungsbootes und wie man Menschen aus dem Wasser holt. Danach wurde trainiert, wie die Patienten an den Rettungsdienst übergeben und direkt vor Ort erstversorgt werden. Für die Auszubildenden des DRK war der Tag besonders wichtig, da sie ihr theoretisches Wissen zum ersten Mal in der Praxis anwenden konnten.
Ein wichtiger Teil der Übung war der Einsatz des Rettungshubschraubers Christoph 37. Die Besatzung warf sogenannte Restubes ab. Das sind spezielle Rettungsbojen, die sich bei Kontakt mit dem Wasser von selbst aufblasen. Verunglückte können sich an diesen Bojen festhalten, bis Hilfe eintrifft.
Dieses Manöver ist für die Piloten und die Crew schwierig. Der Hubschrauber muss sehr tief über dem Wasser fliegen. Dabei entstehen starke Abwinde, die das Wasser aufwirbeln und das präzise Absetzen der Bojen erschweren. Durch die Übung konnten die Beteiligten die nötige Routine gewinnen, um im Ernstfall schnell und sicher zu reagieren.
Die Einsatzkräfte bewerteten die gemeinsame Ausbildung als erfolgreich. Die Übung zeigte, dass ein reibungsloser Ablauf nur durch eine enge Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen möglich ist.
Quelle: Buchholz – zur Originalmeldung