Nordhausen: Kunden der VR Bank müssen Lastschriften prüfen
Die Stadt Nordhausen (Thüringen) warnt Kunden der ehemaligen Nordthüringer Volksbank eG vor Problemen bei ihren Zahlungen. Da die Bank im Jahr 2024 mit der VR Bank in Thüringen eG fusioniert ist, haben alle Kunden eine neue IBAN bekommen und ihre Konten wurden umgestellt.
Das Problem ist nun: Die Stadt kann Abbuchungsaufträge, also sogenannte SEPA-Lastschriften, nicht automatisch auf die neuen Kontodaten übertragen. Wer seine Gebühren per Lastschrift bezahlt, muss der Stadt deshalb ein neues Mandat mit der aktuellen IBAN geben. Ohne dieses neue Formular kann die Stadt das Geld nicht mehr einziehen.
Das betrifft vor allem die Grundsteuer, die Gewerbesteuer und die Gebühren für die Straßenreinigung. Auch Eltern, die Hort- oder Kita-Gebühren bezahlen, sowie Leute, die Mieten oder Pachten an die Stadt überweisen, müssen aktiv werden. Wichtig ist dabei: Für jede einzelne Gebührenart muss ein eigenes Formular ausgefüllt werden.
Wer Daueraufträge an die Stadt eingerichtet hat, sollte diese ebenfalls prüfen und bei Bedarf ändern. Die neue Bankverbindung der VR Bank in Thüringen eG kann man bei der Stadtkasse unter der Telefonnummer 03631/696-9121 erfragen. Das passende Formular für die Lastschrift gibt es zum Download auf der Internetseite der Stadt unter: https://www.nordhausen.de/rathaus/lebenslagen_lang.php?LebensNr=24952
Die Zeit drängt: Ab November 2026 funktionieren die alten Konten der Nordthüringer Volksbank nicht mehr. Zahlungen und Abbuchungen über die alten Daten sind dann nicht mehr möglich. Wenn es zu Rückbuchungen kommt, müssen die Kunden die anfallenden Kosten selbst tragen.
Quelle: Buchholz – zur Originalmeldung