Nienburg/Weser sucht junge Menschen für Preis
In Nienburg/Weser (Niedersachsen) wird wieder ein besonderes Engagement belohnt. Der Elisabeth-Weinberg-Preis geht an junge Leute zwischen 12 und 27 Jahren, die sich für ein faires und gleichberechtigtes Miteinander stark machen. Wer den Preis gewinnt, bekommt 2.000 Euro.
Gesucht werden Menschen, Gruppen oder Projekte, die gegen Diskriminierung, Antisemitismus und Rassismus vorgehen. Das kann auf vielen Wegen passieren: etwa durch Kunst, Musik, Theater oder Projekte in der Schule. Auch Menschen, die im Alltag Mut beweisen und Zivilcourage zeigen, können nominiert werden.
In der Vergangenheit wurden schon verschiedene Gruppen ausgezeichnet. So gab es Preise für die Jugend-AG der Pulverfabrik Liebenau, die sich mit Zwangsarbeit befasste, oder für das Projekt „RAP CONNECTS“ aus dem Jugendhaus Nienburg. Auch die Arbeitsgruppe „Erinner dich“ der Nordertorschule Nienburg und die Stolperstein-Gruppe aus Rehburg-Loccum wurden bereits geehrt.
Im Jahr 2026 feiert der Preis sein 25. Jubiläum. Unterstützt wird die Aktion vom Landkreis Nienburg/Weser, der Stadt, dem Kirchenkreis, der Bürgerstiftung, der Werner-Ehrich-Stiftung und dem Runden Tisch gegen Rassismus.
Wer jemanden kennt, der den Preis verdient hat, kann bis zum 31. August 2026 einen Vorschlag einreichen. Dazu genügt eine kurze Beschreibung des Engagements. Die Unterlagen können per E-Mail an [email protected] geschickt oder per Post an den Landkreis Nienburg/Weser, Vorzimmer des Landrates, Kreishaus am Schlossplatz, 31582 Nienburg, gesendet werden.
Die Preisverleihung findet am 9. November 2026 im Rathaus statt. Die Nominierten können dort ihre Projekte vorstellen.