Niederschmalkalden: LKW kollidiert mit Regionalzug
Es geschah am Montagnachmittag gegen 16 Uhr in Niederschmalkalden (Thüringen). Ein 76-jähriger Mann rangierte mit seinem zweiachsigen LKW an einem Bahnübergang, der keine Schranken hatte. Dabei übersah der Fahrer wohl den herannahenden Regionalzug der Süd-Thüringen-Bahn.
Es wurde eine Gefahrenbremsung eingeleitet, doch der Zusammenprall ließ sich nicht mehr verhindern. Der LKW und der Zug prallten aufeinander. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Weder der LKW-Fahrer noch die 30 Insassen im Zug kamen zu Schaden.
An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden. Wie hoch die Kosten genau sind, ist noch nicht bekannt. Wegen des Einsatzes der Rettungskräfte musste die eingleisige Strecke zwischen Zella-Mehlis und Wernshausen gesperrt werden. Die Fahrgäste mussten knapp über zwei Stunden warten, bis der Betrieb wieder lief.
Die Bundespolizeiinspektion Erfurt hat die Ermittlungen aufgenommen. Es wird wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt. Ob und inwieweit sich der Fahrer strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Erfurt – zur Originalmeldung