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Neuwied prüft Stadtteile mit neuem Konzept

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Die Stadtverwaltung will Probleme in den Stadtteilen schneller lösen. Dafür gibt es jetzt neue Rundgänge mit Experten und Ortsbeiräten.

In Neuwied (Rheinland-Pfalz) gibt es eine Änderung dabei, wie die Stadt ihre Stadtteile unter die Lupe nimmt. Die Verwaltung führt die sogenannten Ortsbezirksbegehungen wieder ein, allerdings nach einem neuen Plan. Früher lief das oft so ab, dass bei Rundgängen spontan Wünsche gesammelt wurden. Diese landeten dann als einzelne Aufträge in der Verwaltung, was oft zu langen Wartezeiten und vielen Rückfragen führte.

Jetzt soll das anders laufen. Die Themen und die Stationen für die Rundgänge werden vorher genau festgelegt. So können die Fachämter die Probleme schon im Vorfeld prüfen. Wenn die Gruppe dann vor Ort steht, können viele Fragen sofort beantwortet werden. Je nachdem, worum es geht, sind auch die Stadtwerke oder die Servicebetriebe Neuwied dabei. Interessierte Bürger können an den Terminen ebenfalls teilnehmen.

Oberbürgermeister Jan Einig möchte so die Zusammenarbeit mit den Menschen verbessern, die ihre Stadtteile am besten kennen. Es geht nicht darum, nur eine Liste mit Problemen zu schreiben, sondern direkt über Lösungen zu sprechen. Falls etwas nicht umgesetzt werden kann, soll das direkt vor Ort erklärt werden.

Die Rundgänge sind Teil eines größeren Plans. Das Büro des Oberbürgermeisters hat ein Konzept entwickelt, um die Abläufe zu straffen. Dazu gehören auch Gespräche des Oberbürgermeisters mit den 14 Ortsvorstehern alle sechs Monate. Außerdem nehmen Mitarbeiter aus den Fachämtern öfter an den Sitzungen der Ortsbeiräte teil.

Einige Stadtteile waren bereits an der Reihe: In Irlich, Torney, Block, Heddesdorf und Rodenbach haben die ersten Begehungen schon stattgefunden. In Rodenbach wurde zum Beispiel geschaut, wie weit die Arbeiten am Sportplatz sind. In allen anderen Ortsbezirken wird das neue Konzept im Laufe dieses oder des nächsten Jahres eingeführt.

Quelle: Neuwied – zur Originalmeldung

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