Neuwied bietet Führungen zu Verbrechen und Geschichte an
Wer Lust auf ein bisschen Grusel und Geschichte hat, kann am Sonntag, den 13. September, in Neuwied (Rheinland-Pfalz) dabei sein. Die Tourist-Information bietet an diesem Tag zwei verschiedene Führungen an, die beide gleichzeitig um 14 Uhr starten.
Die erste Tour heißt „Auf alten Spuren mit Schauplätzen des Verbrechens“. Sie beginnt am Eingang des Bahnhofs. Rund eine Stunde und 45 Minuten lang spazieren die Teilnehmer zu Orten, an denen es früher gekracht hat. Es geht um alte Kriminalfälle und Unglücke, die die Stadt damals bewegt haben. Erzählt wird unter anderem von einem Zugunglück, Geldfälschungen sowie Mord und Totschlag. Sogar die Geschichte eines Mordes auf einer öffentlichen Toilette wird auf den Plan gestellt.
Parallel dazu gibt es eine Führung am Alten Friedhof, die zum Tag des offenen Denkmals gehört. Treffpunkt ist 14 Uhr am Friedhofseingang in der Julius-Remy-Straße. Der Friedhof wurde bereits 1783 eröffnet und war der erste in der Stadt, auf dem Menschen aller Konfessionen begraben wurden. Die Führung dauert etwa anderthalb Stunden. Im Zentrum stehen das historische Friedhofsgärtnerhäuschen und die Aussegnungshalle. Dort gibt es Porträts von bekannten Neuwieder Familien wie Siegert, Remy, Gaddum, Reinhardt, Bianchi, Buchholtz und Ingenohl.
Bei den Kosten gibt es Unterschiede: Der Rundgang am Alten Friedhof ist kostenlos. Für die Tour zu den Verbrechen müssen Erwachsene 6 Euro bezahlen, Kinder zwischen 6 und 14 Jahren 4 Euro.
Da pro Führung nur 25 Plätze frei sind, muss man sich vorher anmelden. Das geht bis spätestens zwei Tage vor dem Termin per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 02631/802 5555.
Quelle: Neuwied – zur Originalmeldung