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Neuss investiert Millionen in Schulen und Kitas

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Während die Schüler in den Sommerferien Pause haben, wird in Neuss gebaut. Die Stadt saniert derzeit zahlreiche Gebäude und stemmt riesige Neubauprojekte.

In Neuss (Rhein-Kreis Neuss, Nordrhein-Westfalen) herrscht in den Sommerferien 2026 Hochbetrieb an den Baustellen. Die Gebäudemanagement Neuss Service GmbH nutzt die Zeit, in der kein Unterricht stattfindet, für Sanierungen und Modernisierungen. Allein für die Arbeiten, die jetzt in den Ferien starten oder fertig werden, gibt die Stadt rund 1,5 Millionen Euro aus.

Besonders groß ist das Projekt an der Martin-Luther-Schule in der Sternstraße. Dort wird für etwa 16,5 Millionen Euro ein dreistöckiger Erweiterungsbau errichtet. Das Gebäude wird aus Stahlbeton und Holz gebaut. Später gibt es dort eine moderne Mensa mit eigener Küche, eine große Pausenhalle und spezielle Lernräume. Damit das Ganze nachhaltig ist, kommen eine Photovoltaikanlage und eine Dachbegrünung zum Einsatz. Die Arbeiten sollen bis zum vierten Quartal 2026 abgeschlossen sein.

An vielen anderen Orten im Stadtgebiet gibt es kleinere, aber wichtige Verbesserungen. So werden an der GGS Die Brücke in der Heerdterstraße die Umkleiden und Duschen für 130.000 Euro saniert. An der Janusz-Korczak-Gesamtschule wird die Beleuchtung auf LED umgestellt oder der Turnhallenboden aufgewertet. Auch Toiletten werden erneuert, wie etwa am Quirinus-Gymnasium. An zehn verschiedenen Standorten baut die Stadt zudem elektronische Schließanlagen ein.

Einige Schulen müssen Übergangslösungen finden. Am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium und am Nelly-Sachs-Gymnasium werden Container aufgestellt. Diese dienen als Zwischenlösung, damit der Betrieb bei der Rückkehr zum G9-System läuft. Am Marie-Curie-Gymnasium in der Annostraße wird zudem der Schulhof repariert, nachdem es dort einen Schaden durch die Telekom gab.

Neben den schnellen Ferien-Maßnahmen laufen riesige Projekte weiter. So entstehen neue Kitas an der Parisstraße und am Kreuzfeld, wofte jeweils fünf Millionen Euro fließen. Insgesamt belaufen sich die Investitionen für laufende Neubauten auf knapp 85 Millionen Euro.

Und es geht noch weiter: Noch in diesem Jahr sollen weitere große Baustellen starten. Dazu gehören der Neubau der Dreikönigenschule für fast 20 Millionen Euro sowie Erweiterungen am Gymnasium Norf, am Nelly-Sachs-Gymnasium, am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium und an der Adolf-Clarenbach-Schule.

Quelle: Neuss – zur Originalmeldung

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