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Grevenbroich: Fünf Männer beim illegalen Angeln erwischt

Am Neurather See in Grevenbroich wollte eine Gruppe von fünf Männern heimlich Fische fangen. Dabei kamen nicht nur fehlende Angelkarten ans Licht, sondern auch Probleme mit dem Aufenthaltsstatus.

Es war Mittwochabend, kurz vor zehn Uhr, als Mitarbeiter des Ordnungsamtes den Neurather See in Grevenbroich (Rhein-Kreis Neuss, Nordrhein-Westfalen) kontrollierten. Dabei beobachteten sie fünf Männer aus Georgien, die dort angelten. Als die Beamten die Gruppe ansprachen, stellte sich heraus: Weder ein Fischereischein noch eine Angelkarte waren vorhanden.

Die Situation spitze sich schnell zu, als die Beamten die Personalien prüften. Ein 26-jähriger Mann aus der Gruppe wurde sofort festgenommen. Er war bereits durch die Stadtverwaltung Dresden zur Abschiebung ausgeschrieben. Zwei weitere Männer, 24 und 29 Jahre alt, wurden ebenfalls vorläufig festgenommen. Die beiden hielten sich ohne gültige Aufenthaltserlaubnis in Deutschland auf. Noch direkt am See beantragten sie Asyl.

Ein 23-jähriger Mann aus Georgien gab an, dass er nur Urlaub in Deutschland mache. Er musste eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Der letzte Mann der Gruppe, 28 Jahre alt, wurde noch vor Ort wieder entlassen, da er einen festen Wohnsitz in Deutschland hat.

Die Fische, die die Männer gefangen hatten, wurden von den Mitarbeitern des Ordnungsamtes wieder zurück in den See gesetzt.

Jetzt steht der Gruppe ein Strafverfahren wegen Fischwilderei bevor. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Ob und inwieweit sich die Männer strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss – zur Originalmeldung

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