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Drogenfund nach Fluchtversuch auf der A46

Drei Männer versuchten auf der Autobahn vor der Polizei zu flüchten. Am Ende landeten sie festgenommen im Auto mit Kokain.

Am Mittwochabend, kurz vor 19 Uhr, wollte eine Polizeistreife auf der A46 in Richtung Heinsberg ein Auto anhalten. Der Fahrer folgte dem Anhaltezeichen erst langsam auf den Ausfädlungsstreifen der Anschlussstelle Grevenbroich. Doch plötzlich gab er unvermittelt Gas und versuchte, vor den Beamten zu flüchten.

Die Polizisten ließen sich nicht beirren. Sie holten den Wagen wieder ein, setzten sich mit ihrem Streifenwagen daneben und zwangen das Auto schließlich zum Stehen. Im Wagen saßen drei Männer im Alter zwischen 26 und 32 Jahren.

Bei der Kontrolle fiel auf, dass der 32-jährige Fahrer vermutlich unter dem Einfluss von Drogen stand. Ein Zeuge beobachtete zudem, dass die Insassen kurz vor dem Stopp ein Päckchen aus dem Fenster geworfen hatten. Die Beamten suchten den Grünstreifen neben der Autobahn ab und fanden das Paket. Darin befand sich eine größere Menge Kokain.

Als die Polizei die Personalien prüfte, kam ein weiterer Treffer: Einer der Männer hatte drei offene Haftbefehle. Die Beamten nahmen alle drei Menschen vorläufig fest.

Das Kriminalkommissariat 14 ermittelt nun in dem Fall. Die Polizei sucht nach weiteren Hinweisen. Wer etwas weiß, kann sich unter der Telefonnummer 02131 3000 oder per E-Mail an die Poststelle der Polizei im Rhein-Kreis Neuss (Nordrhein-Westfalen) wenden.

Ob und inwieweit sich die Verdächtigen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss – zur Originalmeldung

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